Interactive Producer Frank Just, AI Content Creation aus Leipzig

Frank Just ist Interactive Producer in Leipzig. Er konzipiert und produziert AI Content Creation Workflows für Filme, Kampagnen, Serien, Ausstellungen, Messen und Recruiting, mit dem Menschen am Anfang, dazwischen und bei der Abnahme (Human in the Loop). Jedes Projekt bekommt seine eigene Pipeline.

Rolle

Der Interactive Producer ist die Schnittstelle zwischen Auftraggebern, Stakeholdern, Strategie, Design, Content, Technik und Dienstleistern. Er versteht die Anforderungen, wählt Werkzeuge und KI-Modelle und verantwortet Zeit, Budget und Qualität.

Referenzen

Über 300 crossmediale Projekte seit 2010, u. a. Mitgründer von LUMALENSCAPE, Projekte für Wildstyle Network, OÖ Landes-Kultur GmbH, ungestalt GmbH, Zoo Leipzig, Fraunhofer IVI (PAPS-XR), LEICA (Silberner Delphin, Cannes Corporate Media & TV Awards 2017), Udo Lindenberg im MdbK Leipzig und wittenwalk.

Über Frank Just · English · Kontakt · franky@interactive-producer.de

Glossar: AI-Produktion erklärt

Prompt
Die Arbeitsanweisung an die KI, in Textform. Ein guter Prompt ist ein Briefing, kein Befehl: Er beschreibt Ziel, Stil und Kontext wie eine gute Ansage an ein Gewerk.
Modell
(Vereinfacht formuliert) Das trainierte „Gehirn", eines für Bilder, eines für Video, eines für Stimmen. Jedes Modell hat Stärken, Schwächen und einen eigenen Charakter. Deshalb besteht eine Pipeline aus mehreren.
Trainingsdaten
Das Material, aus dem ein Modell gelernt hat. Es bestimmt, was das Modell kann und ist der Ort, an dem die wichtigsten Rechts- und Fairnessfragen entschieden werden.
Inferenz
Der Moment, in dem das fertige Modell etwas erzeugt. Training heißt lernen, Inferenz heißt liefern. Sie kostet Rechenleistung und deshalb entstehen bei jeder Generierung Kosten.
Seed
Die Startzahl einer Generierung. Gleicher Prompt, anderer Seed: anderes Bild und das für jede Iteration. Generieren ist Würfeln mit Stil. Deshalb würfelt man mehrmals und wählt aus.
Iteration
Eine Runde im Loop: erzeugen, anschauen, verbessern. Qualität entsteht von Runde zu Runde. Beim Kochen eines Pfannkuchens geht man ähnlich vor.
LoRA
Ein kleiner Trainings-Aufsatz für ein großes Modell: etwa, damit eine bestimmte Figur in jeder Szene dieselbe bleibt. Feintuning im Rucksackformat statt Modell-Neubau.
Konsistenz
Die Königsdisziplin der KI-Produktion: dieselbe Figur, derselbe Look, hundert Shots lang. Aus einem beeindruckenden Feature ist die Grunderwartung für professionelle Arbeit geworden.
Halluzination
Wenn die KI überzeugend rät statt zu wissen: sechs Finger, erfundene Fakten, falsche Zitate. Das Tückische: Fehler sehen perfekt aus. Deshalb prüft an jeder Station ein Mensch.
Node & Workflow
Ein Node ist ein Baustein der Pipeline, verbunden ergeben Nodes den Workflow. Jedes Kabel ist eine Übergabe und das Werk ist am Ende der ganze Graph.
Repo
Der Projektordner mit eingebauter Versionsgeschichte, in dem Code, Workflows und Modelle liegen. Bei Open-Source-Projekten für alle einsehbar, das GitHub-Zeitalter der Filmwerkzeuge.
Open Source
Modelle und Werkzeuge mit offenem Bauplan, betreibbar auf eigener Hardware. Mehr Kontrolle über Daten und Kosten und dafür mehr eigene Verantwortung für Technik und Tempo.
Compositing
Das Zusammenbauen aller Ebenen zum finalen Bild: das Feuer auf den Realdreh, das echte Logo auf die generierte Szene. Altes Handwerk, nur mit neuen Zutaten.
Upscaling
Aus dem schnellen Arbeitsformat wird Lieferqualität: mehr Auflösung, mehr Detail, sauberere Kanten. Der letzte Schliff vor der Endfertigung.
AGI
Die Vision einer KI, die jede geistige Aufgabe eines Menschen übernimmt, nicht nur Bilder malen oder Texte schreiben, sondern alles. Heute noch Zukunftsmusik: Die Modelle in der Pipeline sind Spezialisten, keine Universalgeister. Bis dahin bleibt es beim Team aus Mensch und Werkzeugen.
Agentic Loops
Ein autonomer Kreislauf: die KI plant, handelt, beobachtet, reflektiert und wiederholt, bis die Aufgabe erledigt ist. Genau der Loop aus Iteration und Seed, nur dass die Maschine die Runden selbst dreht. Am Ende hebt der Mensch die Hand.
Guardrails
Filter und Regeln, die Eingaben und Ausgaben prüfen, bevor etwas generiert oder verschickt wird. Keine Zensur, sondern Leitplanken statt Absturz: verhindern, was man nicht vertreten kann, damit die Verantwortung am Ende beim Menschen bleibt.
Subagents / Multi-Agent
Ein Orchestrator teilt die Aufgabe an spezialisierte Teil-Agenten auf, jeder ein eigenes Modell und einen eigenen Job. Genau die Rolle des Interactive Producer, nur im Maschinenraum: koordinieren statt alles selbst machen.

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